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Anti-Missbrauchsbestimmung Liechtenstein

Prüfen Sie Ihr Portfolio und handeln Sie noch bis zum 31. Dezember 2021 um weiterführenden Dokumentenaufwand und eine zusätzliche Besteuerung von 12.5%  zu verhindern.

Übersicht

Bereits am 13. Juli 2018 trat die Gesetzesänderung zu den liechtensteinischen Anti-Missbrauchsbestimmungen in Kraft. Insbesondere zu beachten gilt es dabei die Apassung in Art. 48 Abs. 3 ff SteG bezüglich der Besteuerung von Gewinnanteilen und Ausschüttung von Beteiligungen.

Übergangsbestimmungen

Für Erträge aus Kapitalgewinnen auf Beteiligungen und auf Kapitalgewinne auf aus vor dem 1. Januar 2021 begründete Beteiligungsverhältnissen besteht noch bis zum 31. Dezember 2021 eine Übergangsbestimmung, weshalb die generelle Freistellung von Beteiligungen noch bis Ende Jahr anwendbar bleibt.

Danach ist für jede Beteiligung und sämtliche bisher aufgelaufenen noch nicht ausgeschütteten Gewinne (auch der Vorjahre) jährlich nachzuweisen, dass diese aus einer aktiven Tätigkeit stammen, oder nicht als niedrig besteuert gelten.

Dieser Nachweis erfordert jährlich umfangreiche Berechnungen und einen grossen Dokumentenaufwand. Gelingt der Nachweis nicht, werden die Ausschüttungen und Kaptialgewinne mit 12.5% besteuert.

Zudem sind ab dem 1. Januar 2019 Abschreibungen auf Beteiligungen nicht mehr möglich. Bisherige nicht mehr begründete Abschreibungen sind steuerwirksam wieder auzuholen. Auch hier gibt es Lösungsmöglichkeiten. Prüfen Sie daher heute noch, ob Sie oder Ihre Kunden von der Änderung des Steuergesetzes betroffen sind.

Das Wichtigste auf einen Blick:

  • Die Übergangsbestimmung zu den liechtensteinischen Anti-Missbrauchsbestimmungen enden am 31. Dezember 2021.
  • Prüfen SIe heute noch, ob Sie von den Bestimmungen betroffen sind und vermeiden Sie eine zusätzliche Besteuerung von 12.5%.
  • Verhindern Sie unnötigen jährlich anfallenden Dokumentenaufwand.